Monday, September 3, 2007

Delhi

Ja, da bin ich wieder in Delhi angekommen. Gleiches Hotel, gleiches Internetcafe, nur drei Monate spaeter. 45 Grad hat es nicht mehr, der Schweiss rinnt dennoch ueber das Gesicht. Neu ist auch, dass es immer mal wieder regnet. Ein Genuss wenn man dann den ganzen Tag durch knoecheltiefen Schlamm waten muss. Knoecheltiefer Schlamm heisst aber nicht so weil man bis zu den Knoecheln dreckig wird, sondern weil man tiefer als die Knoechel darin versinkt. Dreckig wird man von Kopf bis Fuss, aus einer Mischung aus Strassenstaub, Essensresten und Exkrementen. Und wer jetzt denkt, dass ich mit Indien nun durch bin liegt falsch. Umso naeher der Abflug rueckt, umso nostalgischer wird man. Ich kann sagen mit einem lachenden und einem weinenenden Auge zu gehen. Man erwischt sich dabei nochmal bewusst das Chaos zu geniessen und den ach so geliebten Abgasqualm der Busse tief einzuatmen. Vermutlich muss ich in Deutschland das Rauchen anfangen, sonst felht so liebgewonnener Teil meines Alltags.
In Indien reisen und studieren war ein Highlight. In vielerlei Hinsicht. Bunt vs. Grau, Chaos vs. Ordnung, Arm vs. Reich, offene Lebensfreude vs. distanziertes Geniessen, die Liste koennte man beliebig fortsetzen. Eines ist klar geworden: Indien ist anders. Anders als man es sich vorstellt und anders als man es vielleicht in Erinnerung hat.Unterschiede innerhalb des Landes sind immens und der Wanel rasant. Der Rikschawalla checkt mit dem Handy die Route, der Kamelwalla dreht ohne in der Wueste am Rad. Auf jeden Fall ist es ein Land im Aufbruch, wohin es genau aufbricht ist noch nicht klar - klar ist aber, dass es schnell gehen wird. TII - This is India, Incredible India!

1 comment:

Anonymous said...

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